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Menschheit zu verkaufen – eine Welt zu verschenken!

 

Menschheit zu verkaufen - eine Welt zu verschenken!

Es ist Medienzeit. Unaufhörlich plätschert flaches Textgut zu Covid, Klima und King Johnson – und bietet uns für den ganzen Tag Begleitung an. Gar nicht so einfach, finde ich, sich da in etwas tiefere Gewässer zu distanzieren.

Mankind for Sale!

Nun habe ich das Glück, neuerdings auf dem Land zu wohnen. Unaufgeregt, news-gedimmt, ganz nah an Wasser und Natur. Ruhig. Und umso ruhiger es um einen ist, umso mehr fällt es auf, aus welcher Welt man da gerade herausgestiegen ist. Wie sehr der Konsum und sein Gehilfe, der Imperativ des „Mehr“, unserer Erde inzwischen seinen Stempel aufgedrückt haben. Kaufen und verkaufen, brauchen und verbrauchen …

Und gerade jetzt treiben wir es auf die Spitze. Ein bekannter Software-Architekt des Silikon Valley bringt das sinngemäß so auf den Punkt (-> Film „The Social Dilemma“): Nachdem die Ressourcen unserer Erde, Luft und Umwelt mitsamt unser Tierwelt vom freien Markt geschluckt und mit einem Preisschild versehen wieder ausgespuckt wurden, wird nun auch mensch verkauft. Bedeutet: Wer heute online geht, wird verfolgt, ausgeleuchtet und auf seine Schwachstellen analysiert – und an den verkauft, der am meisten zahlt. Technisch gesehen handelt sich hier um hoch intelligente Beeinflussungsstrategien. Eine ausschließlich profitorientierte KI zieht die Fäden. Mankind for sale.

Eine Welt zu gewinnen

Natürlich bedeutet leben auch weiterhin kaufen und verkaufen. Aber man darf sich fragen, ob es ein fundamentales Missverständnis ist zu glauben, dass irgendetwas, das wir uns aneignen könnten, unserem Leben eine Freude und Zufriedenheit verschafft, die bleibt und nicht wieder geht. Wer sich diese Frage positiv beantwortet, also die Shopping-Droge ignoriert, um den wird es zwangsläufig stiller. In ihm oder ihr wird es ruhiger. Wer sich dann noch hinsetzt und seine Gedanken abbremst, um den wird es noch viel stiller. Und wer sich das zur Routine macht, weil er oder sie es wirklich wissen will, der erlebt mit einem Mal: „Wow, da ist eine ganze, volle Welt! Ein Kosmos in mir drin.“ Wer diesen Raum erforscht, der erforscht sein Leben. Der findet ein Dasein, das zunehmend unabhängig ist von dem, was er oder sie hat oder nicht hat. Der stellt auf dieser Reise fest: „Eigentlich bin ich gelassen, eigentlich bin ich klar und eigentlich bin ich positiv gestimmt.“ Was braucht es mehr?

Achtung: Es kann sein, dass uns bei einer solchen Expedition durch verheißungsvolle Räume hin und wieder ein Teil unserer eigenen Existenz um die Ohren fliegt. Aber doch nur, damit etwas besseres sich an diese Stelle setzt.

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